ThiemPlay Podcast 002 – Völlige Katastrophe

Aloha lieber Hörer.

In dieser Folge möchte ich übers Sammeln und über Vorräte reden. Und über Katastrophen und Krisen. Und ich habe überhaupt keinen Plan. Also weder für Katastrophen, noch für diese Folge des Podcasts.

Alle Links findest du immer auch auf ThiemPlay.de und dort hast du auch die Möglichkeit einen Kommentar oder eine Frage direkt zu dieser Folge zu hinterlassen.

Mahalo, dein Ryk.

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10 Kommentare

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Lieber Ryk, dein Blog ist wirklich sehr persönlich und deine Pläne klingen sehr „vernünftig“, insbesondere dann, wenn man ein großes Sicherheitsbedürfnis hat. Teile uns doch mal mit, ob es dich beruhigt, wenn du Vorräte für 10 Tage angelegt hast. Meiner Erfahrung nach ist es aber auch überaus vernünftig, hin und wieder unvernünftig zu sein, denn gerade die unvernünftigsten Dinge bereiten uns oft die größte Freude. Daher finde ich deinen Ansatz gut, deine Sammelleidenschaft einzuschränken, aber nicht aufzugeben. Du wirst schon einen guten Mittelweg für dich finden!

und die 2. Folge auch schon beendet. Sehr interessantes Thema, mit dem man sich wohl erst beschäftigt, wenn der „Ernstfall“ eintritt. Ich will mich da nicht ausschließen. Bei mir kamen ab und zu kleine Trigger „sollst du dich jetzt auch eindecken???“ aber im nächsten Moment auch wieder völlige Entspannung. Ich frage mich mit dem Blick in leere Regale auch immer, was wäre wenn, eine wirkliche Katastrophe (im Gegensatz zu „wir bleiben zuhause und suchten Netflix“) eintritt. Wie würden wir reagieren? Die meisten von uns waren bisher zum Glück nie in einer solchen Sutuation. Und hoffentlich bleibt das auch so…. Genug davon.. Wieder ein sehr kurzweiliger Podcast. Die Spieldauer ist für mich optimal. Eine schöne Unterbrechung für den Alltag im Homeoffice. Vielen Dank.

Lieber Ryk, ich finde es toll das du so offen über deine „Probleme“ redest. Respekt. Es gibt nur wenige die das so öffentlich machen. Ich kenne einige der Dinge, die du angesprochen hast aus eigener Erfahrung. Ich mache mir auch seit einiger Zeit Gedanken über meine Sammelleidenschaft, versuche Sachen auszusortieren, gelingt mir aber selten. Ich bin auch hin- und hergerissen ob ich mir Vorräte anlegen soll. Kann mich nicht entscheiden. Meine Depressionen machen die Sache auch nicht einfacher. Ich finde es bewundernswert das du trotz deiner Krankheit deinen Humor nicht verlierst. Ich freue mich schon auf den nächsten Podcast

Hallo Ryk,

du sprichst ein sehr interessantes Thema an.Vielen Dank dafür. Ich kann nur jedem empfehlen auch mal einen Blick auf die Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu werfen: http://www.bbk.bund.de. Dort ist auch ein Kurzleitfaden zur Vorsorge mit den Titel „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ zu finden.

Du hast recht, das Thema war nicht sehr präsent und den Aufruf in der Tagesschau vor einigen Jahren keiner wahrgenommen. Aber warum war das so? Wie kommen wir eigentlich auf die Idee, dass immer alles funktionieren muss und was ist, wenn es mal nicht so ist?

Dazu mal paar Fälle:
Aufgrund sehr starker Regenfälle ist die Oder 1999 und 2002 (Jahrhunderthochwasser) über die Ufer getreten und hat erhebliche Teile des Landes unter Wasser gesetzt. Viele Häuser sind einfach ein Totalschaden gewesen.

2007/2008 gab es eine Finanzkrise. Bundeskanzlerin Merkel sah genötigt zusammen mit den Finanzminister Steinbrück der Bevölkerung zu versichern, dass die Guthaben bei den Banken sicher seien, um einen Run auf die Banken zu verhindern. Waren die Guthaben tatsächlich sicher? Was wäre passiert, wenn die Menschen massenhaft ihr Geld abgehoben hätten?
In Indien hat es 2016 einen Währungsreform gegeben. Über Nacht wurde neues Bargeld eingeführt, um wenige Zeit später das Bargeld fast vollständig abzuschaffen. Dort gibt es also schon nicht mehr die Möglichkeit das Guthaben zu retten.

1986 kam es zum GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl. Die radioaktive Wolke erreichte auch Deutschland. Während wir auf die Idee gekommen sind unser Kraftwerk abzuschalten, laufen die Anlagen in unseren Nachbarländern weiter unter Volllast. Was ist, wenn es dort zu einen gravierenden Störfall kommt?

Es geht auch kleiner aus meiner eignen Erfahrung:
Bei Brückenbauarbeiten im Februar 2019 wurde ein Stromkabel durchtrennt. Rund 30.000 Haushalte und 2.000 Geschäfte hatten für 40 Stunden keinen Strom mehr.
Jetzt denkt mal darüber nach, was alles mit Strom betrieben wird.
Richtig: Es gab kein Licht. Das Wasser blieb kalt. Kochen war nicht möglich, die Kühlungen fiehlen aus und die Heizung funktionierte auch nicht mehr. Natürlich war das Radio, TV und Internet ebenfalls weg. Selbst wenn der Handyakku noch „Saft“ hatte, gab es kein Empfang, da die Sendemasten außer Dienst waren. Wer konnte ist zu Freunden oder Familie gefahren, die Storm hatten. Aber was macht man, wenn der Ausfall flächendeckender ist und länger dauert?
2005 gab es bedingt durch Schneetreiben im Münsterland (NRW) einen solchen Fall. Über 25.000 Haushalte hatten mehrere Tage keine Versorgung. Die Geschäfte konnten auch dort ohne Strom nicht öffnen. Tankstellen und Banken blieben geschlossen. Wie lange muss so etwas dauern, damit der „Spaß“ aufhört?

Vor einigen Jahren bekam ich ein Antibiotika verschrieben. In der Apotheke stellte sich heraus, dass das Präparat schon seit einiger Zeit nicht lieferbar war. Zum Glück konnte ich auf ein Ersatzprodukt ausweichen. Was ist aber, wenn es sich um ein lebenswichtiges Medikament gehandelt hätte, dass ich dringend benötigt hätte. Ein Großteil der Pharmaprodukte wird in Asien (Indien, China) produziert. Was ist wenn die Lieferkette reißen oder ein Exportstopp verhängt wird (Corona lässt grüßen)?

Ich will mir jetzt kein Aluhut aufsetzen, aber die letzten Beispiele zeigen, dass es jederzeit zu Störungen kommen kann, auf die man zumindest etwas vorbereitet sein könnte. Hamsterkäufe, wie wir in den lezten Wochen erlebt haben, hätte es dann nicht in dieser Ausprägung gegeben.

Daher finde deine Gedanken absolut nachvollziehbar, gerechtfertigt und sogar notwendig. Ich fühle mich manchmal an das Märchen „Die Grille und die Ameise“ von Jean de La Fontaine erinnert.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächste Podcastausgabe. Ich finde es sehr schön, dass du dich mit tiefen Gedankengängen beschäftigst und uns daran teilhaben lässt.

Hallo lieber Ryk,
ich mag deinen Podcast sehr! Für meinen Geschmack, könnten die Folgen auch etwas länger sein, aber alleine 20 Minuten gute Laune in der Woche sind sehr schön. Mich würde mal interessieren, welche Lego – Youtuber du verfolgst. Kennst du manche persönlich, wenn ja, tauscht ihr euch regelmäßig aus? Ich würde mich freuen, wenn du mir kurz antwortest! (vielleicht ja sogar im Podcast, dass wäre eine große Ehre für mich!) Ich kann es gar nicht mehr erwarten bis es Samstag ist, denn: Der Samstag wird verrykt

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